Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

Brandenburgs Ernährungswirtschaft auf Wachstumskurs

Mit der brandenburgischen Ernährungsindustrie geht es weiter aufwärts. Derzeit verzeichnen die Unternehmen zweistellige Zuwachsraten bei der Geschäftslage und beim Auftragseingang. Nach den vorläufigen Daten des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg lässt sich sagen: Bei der Beschäftigung konnte die Branche 2010 um etwa 4 Prozent, beim Umsatz um 11 Prozent zulegen. 'Die Ernährungsindustrie liegt damit im positiven Trend der gesamten Industrie und gehört zu einer der wichtigsten Säulen der märkischen Wirtschaft', sagte Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers anlässlich des Brandenburg-Tages auf der Internationalen Grünen Woche. Erfreulich entwickelt sich auch der Export. 'Hier rechnen wir mit einem Umsatzplus von 54 Prozent für 2010.'

Ob Ketchup, Kekse oder Gurken, die Produkte der Brandenburger Ernährungsindustrie sind vielfältig. Die Qualität Brandenburger Erzeugnisse hat einen ausgezeichneten Ruf. Immer mehr Bioprodukte kommen aus Brandenburg. Ein gutes Beispiel dafür sind die Produkte aus dem Ökodorf Brodowin. Einen Schwerpunkt der Branche bildet auch die Verarbeitung von Fleisch- und Wurstwaren, gefolgt von der Getränkeherstellung und den Obst und Gemüse verarbeitenden Betrieben.

Die Ernährungswirtschaft umfasst Wirtschaftsbereiche, die sich mit Produktion, Verarbeitung und dem Handel von Lebensmitteln bzw. Nahrungsmitteln befassen. In der Region sind in dieser Branche über 150 Unternehmen tätig mit ca. 17.000 Beschäftigten.

Beschäftigungsfelder gibt es in folgenden Bereichen:

  • Ernährungsmittelproduktion (Fleisch-, Wurst-, Milch-, und Backwaren, Obst und Gemüse u. a.)
  • Lebensmitteltechnologie
  • Ernährungsberatung, Ernährungswissenschaft
  • Gesundheitswirtschaft
  • Tourismus
  • Wellness

Branchenschwerpunktorte in Brandenburg

Quelle Übersichtskarte: Brandenburger Fachkräfteinformationssystem (FIS)

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