Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

Schweißen, Drehen, Fräsen - Das Branchenkompetenzfeld Metall

Foto: Handwerkskammer

Die Stahl- und Metallindustrie gilt als beschäftigungsstärkste und umsatzstärkste Einzelbranche der Brandenburger Wirtschaft. Die knapp 200 Unternehmen mit rund 17.500 Beschäftigten erwirtschaften einen Gesamtumsatz von rund 2,5 Mrd. Euro.

Der Anteil dieser Branche an der Zahl der Industriebetriebe liegt bei ca. 18% und an der Beschäftigung in der Industrie bei ca. 14%. Als Basis für die Stahl- und Metallverarbeitung, für den Fahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbau sowie für die Bauwirtschaft ist die Metallindustrie in Brandenburg von erheblicher volkswirtschaftlicher Bedeutung. Innerhalb der Branche besitzen die metallverarbeitende Betriebe das größere Gewicht bei der Beschäftigung. Die Metallbranche umfasst ein breites Spektrum an Produktionsprozessen, von der Roheisen- und Stahlerzeugung über verschiedene Bearbeitungsstufen bis hin zur Herstellung von Zuliefer- und Endprodukten. Vor allem die kleineren und mittleren Unternehmen haben wettbewerbsfähige Technologien entwickelt.

Die Eisen- und Stahlindustriebranche in Brandenburg strukturiert sich in drei Großbetriebe mit über 500 bis 1.000 Beschäftigten; 80% der Betriebe dieser Branche sind kleinere und mittlere Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten. Die metallverarbeitende Industrie ist noch stärker kleinbetrieblich strukturiert. Nur 1% der Betriebe haben 250 bis zu 500 Beschäftigte, zwei Drittel jedoch eine Betriebsgröße mit bis zu 50 Beschäftigten.

Branchenschwerpunktorte in Brandenburg

Quelle Übersichtskarte: Brandenburger Fachkräfteinformationssystem (FIS)

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