Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

Quelle: VDP

Gewellt, gefaltet, geknickt - Das Branchenkompetenzfeld Papier

Die Brandenburger Papierindustrie hat in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung vollzogen. Zweistellige Umsatzwachstumsraten, ein gutes Investitionsklima, hohe Exportquoten und ein erfreulicher Zuwachs in den Beschäftigtenzahlen verdeutlichen diesen Aufschwung.

Etwa 3.900 Beschäftigte (2009) sind in ca. 32 Unternehmen des Brandenburger Papiergewerbes angestellt (ZAB). Vier große Papiererzeuger des Landes sind deutschlandweit führend in der Branche. Ansonsten überwiegen die klein- und mittelständischen Betriebe. Insgesamt zeichnet sich die Branche durch eine sehr hohe Investitionsbereitschaft in einen hochmodernen Maschinenpark aus. So zählen die Produktionsanlagen der Brandenburger Papiererzeuger zu den effizientesten und modernsten weltweit.

Im Jahr 2009 konnten die Brandenburger Betriebe des Wirtschaftszweigs Papier mehr als eine Milliarde Euro umsetzen, 57% des Umsatzes wurde durch die vier großen Papiererzeuger UPM, Leipa, Hamburger Rieger und Propapier erwirtschaftet. Die größten Verarbeiter sind Herlitz, Falken Office, Colorpack, Thimm und Panther Packaging. Nicht dazu gerechnet werden die Umsätze des Verlags- und Druckgewerbes. Papiererzeuger in Brandenburg verarbeiten zu 100% Altpapier und greifen nicht auf den Rohstoff Holz bzw. Reststoffe der Holzindustrie zurück, der Anteil der Wellpappenverarbeitung nimmt derzeit bereits fast ein Viertel des Umsatzes ein.
 
Die wichtigsten Standorte der Papiererzeugung befinden sich in Schwedt und Spremberg. Die der Wellpappenverarbeitung in Eberswalde, Schöneiche, Rathenow, Spremberg und Wustermark und die der Papierverarbeitung in Peitz und Rüdersdorf.

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