Studien zur beruflichen Aus- und Weiterbildung

Hier finden Sie eine Auswahl aktueller Studien und Hintergrundmaterialien rund um das Thema der beruflichen Aus- und Weiterbildung.

Alle News zu Studien der beruflichen Weiterbildung.

 

Lebenslanges Lernen in regionalen Netzwerken verwirklichen

Der von Christoph Emminghaus und Rudolf Tippelt herausgegebene Band stellt die abschließenden Ergebnisse der Wissenschaftlichen Begleitung des Programms 'Lernende Regionen - Förderung von Netzwerken' für den Zeitraum 2007-2008 vor.

Im Fokus steht die Kooperation zwischen regionalen Bildungsnetzwerken und Kommunen. Einbezogen sind auch Bildungsberatungsagenturen, Lernzentren, Übergangsmanagement, Aus- und Weiterbildung mit KMU sowie Kurzcharakteristika und Institutionenporträts in Form von Best-Practice-Beispielen

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Weiterbildungsbranche erwartet positive wirtschaftliche Entwicklung

Die wbmonitor Umfrage 2008 unter mehr als 1.800 Weiterbildungsanbietern beruflicher und allgemeiner Weiterbildung signalisiert trotz Wirtschafts- und Finanzkrise eine ausgeprägt positive wirtschaftliche Stimmung in der Weiterbildungsbranche in Deutschland. Die Weiterbildungsanbieter in Deutschland schätzen ihre aktuelle und zukünftige wirtschaftliche Situation deutlich positiver ein als das übrige Dienstleistungsgewerbe.

Weitere Schwerpunkte der Umfrage waren Personalentwicklung innerhalb der Weiterbildungsunternehmen sowie Weiterbildungsbedarfe des pädagogischen Personals und der Unternehmen selbst.

Weitere Informationen zur wbmonitor Umfrage 2008 von BIBB und DIE

01.01.1970

Notstand: Weiterbildung in Deutschland

Die Gewerkschaftliche Initiative ‚Bundesregelungen für die Weiterbildung’ legt ihr neues Konzept ‚Notstand: Weiterbildung in Deutschland’ vor. Die Expert/-innen diskutieren in der Broschüre verschiedene Regelungsbereiche für ein mögliches Weiterbildungsgesetz. Dies betrifft die Bereiche Lernzeiten, Finanzierung, Beratung, Qualitätssicherung, Abschlüsse und Übergänge, Status, Qualifikation und Professionalität des Weiterbildungspersonals sowie den Ausbau regionaler Weiterbildungsstrukturen.

In Kurzform lauten die Forderungen:

  • Lernzeiten im Lebenslauf schaffen
  • Finanzierung der betrieblichen und individuellen Weiterbildung sichern bzw. Weiterbildungsfinanzierung für Erwerbslose ausbauen
  • eine flächendeckende, unabhängige und öffentlich finanzierte Bildungs-, Berufs- und Arbeitsberatung bereit stellen
  • Qualitätsstandards in der Weiterbildung ausbauen, stärker auf die Weiterbildungsteilnehmer orientieren und dies wissenschaftlich begleiten
  • stärkere Transparenz der beruflichen Lernprozesse und Handlungskompetenzen sowie Erhöhung der Durchlässigkeit der Bildungssegmente
  • Entwicklung eines Qualifikationsstandards und tarifvertragliche (Ab-)Sicherung für in der Weiterbildung Beschäftigte
  • Ausbau regionaler Strukturen und Netzwerke in der Weiterbildung

Weitere Informationen: Das Papier finden Sie als PDF-Download auf den Internetseiten des Netzwerks Weiterbildung

01.01.1970

Deutsches Institut für Erwachsenenbildung legt detaillierte Informationen zu Weiterbildungsanbietern in Deutschland vor

Die deutschen Weiterbildungsanbieter werden durch die existierenden Statistiken nur sehr unvollständig erfasst. Während das Berichtssystem Weiterbildung und künftig das Adult Education Survey regelmäßig repräsentative Daten zur Weiterbildungsbeteiligung erheben, liegen zu den Weiterbildungsanbietern fast ausschließlich regionale, sektorale oder trägerspezifische Statistiken vor.

Das Projekt ‚Weiterbildungskataster’, das mit einer Laufzeit von Juni 2007 bis Oktober 2008 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde, kontaktierte knapp 17.000 Weiterbildungsanbieter, von denen nun strukturelle Angaben vorliegen. Die wichtigsten Resultate wurden jetzt in einer eigenen DIE-Publikation vorgestellt.

Zentrales Ergebnis ist, dass zum Zeitpunkt der Studienerstellung 16.841 verbürgte Weiterbildungsanbieter in Deutschland ermittelt wurden. In dieser Zahl sind die Zweigstellen von Volkshochschulen nicht enthalten.

Externer Link: Detallierte Informationen finden Sie in der Zusammenfassung der Studie auf den Internetseiten des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE)

01.01.1970

Verbandsumfrage 2008 des Wuppertaler Kreises

Der Wuppertaler Kreis e.V., der Fachverband der Weiterbildungsinstitute, hat die Ergebnisse seiner Mitgliederumfrage 2008 vorgelegt.

Die Institute erzielten im Jahr 2007 einen Jahresumsatz von mehr als 1,1 Milliarden Euro: über eine Million Fach- und Führungskräfte der Wirtschaft haben an einem der Seminare, Lehrgänge und Fachtagungen der Institute des Wuppertaler Kreises teilgenommen. Jeder zweite Teilnehmer in den Veranstaltungen der Mitgliedsinstitute des Wuppertaler Kreises kam aus einem mittelständischen Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern.

Für das laufende Jahr erwarten die Institute weiterhin eine positive Entwicklung: Drei Viertel der Institute rechnen mit einem deutlichen Umsatzwachstum von teilweise bis zu 20%. Vor allem bei firmeninternen Seminaren und individuellen Beratungsangeboten für Unternehmen erwarten die Weiterbildungsdienstleister eine steigende Nachfrage.

Die Weiterbildungsinstitute beweisen damit ihren Ruf als Partner des Mittelstandes für Weiterbildung und Personalentwicklung. Ein Schlüssel dafür ist das breite Angebot an offenen Seminaren, das dem differenzierten Bildungsbedarf des Mittelstandes gerecht wird. Schwerpunkte sind neben den offenen Seminarangeboten auch firmenintern durchgeführte und maßgeschneiderte Seminare und Lehrgänge sowie Coaching als individuelles Beratungs- und Bildungsangebot für Fach- und Führungskräfte.

Externer Link: Die ausführlichen  Ergebnisse der Verbandsumfrage finden Sie auf den Internetseiten des Wuppertaler Kreises (PDF)

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