Deutsche und polnische Bildungseinrichtungen wollen enger kooperieren

Dienstag, 16. Februar 2010 |

Um den Fachkräftebedarf auch in Zukunft sichern zu können, wollen Berufsbildungseinrichtungen und Hochschulen beiderseits der Oder enger zusammenarbeiten. Ziel ist, Absolventen neue Märkte zu eröffnen und Unternehmen die Auswahl von Fachkräften zu erleichtern, weil sie auf ein gleiches Bildungsniveau zurückgreifen können.

Kann der duale Bachelorstudiengang, bei dem die Berufsausbildung zum Industriemechaniker mit einem international anerkannten Abschluss als Bachelor of Engineering kombiniert wird, auch ein grenzüberschreitendes Erfolgsmodell werden? Das war eine der Fragen, über die Wirtschaftsfachleute, Hochschulprofessoren, Vertreter der Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg und des Bundesinstituts für Berufsbildung sowie Akteure der beruflichen Bildung diskutierten.

Informationen aus erster Hand gab es dazu von vier Azubis, die über ihre Erfahrungen im Studium und in Eisenhüttenstädter Unternehmen wie ArcelorMittal, Ferrostaal und Heckmann berichteten.

Die Akteure waren sich einig, dass die Bedarfe auf beiden Seiten deutlich spürbar sind und neue gemeinsame Bildungsprodukte gebraucht werden.
Im Ergebnis sollen Fachkräfte stehen, die von der Industrie gefragt und auf deutscher und polnischer Seite einsetzbar sind.

Weitere Informationen

Vollständiger Artikel in der Märkischen Oderzeitung vom 18.01.2010


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