Ausbildungsverträge 2009: Wenige Berufe dominieren
349 duale Ausbildungsberufe gibt es In Deutschland zurzeit - von A wie Änderungsschneider/-in bis Z wie Zweiradmechaniker/-in und doch konzentrieren sich seit Jahren die Ausbildungsverhältnisse auf nur wenige Berufe. Auch 2009 entfallen drei Viertel aller neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge (insgesamt 566.004) auf nur 44 Berufe.
Dabei wählen männliche Auszubildende überwiegend die gewerblichen Berufe des Handwerks. ‚Spitzenreiter‘ ist der Kfz-Mechatroniker (mit 17.597 Neuabschlüssen), gefolgt vom Einzelhandelskaufmann (13.524), dem Industriemechaniker (13.136) und dem Koch (11.724).
Bei weiblichen Auszubildenden dominiert der Dienstleistungssektor. ‚Spitzenreiter‘ ist hier die Einzelhandelskauffrau (mit 17.733 Neuabschlüssen), gefolgt von der Verkäuferin (16.989), der Bürokauffrau (15.345) und der Medizinischen Fachangestellten (14.121). Lediglich ein Beruf taucht in der ‚Hitliste‘ der jungen Frauen auf, der stärker technische Ausbildungsinhalte aufweist: die Mediengestalterin Digital und Print - auf dem 21. Platz. In den technischen Berufen sind junge Frauen weiterhin deutlich unterrepräsentiert.
Weitere Informationen
- Vollständiger Artikel in ‚Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis'
- Girls Day
- Zukunftstag Brandenburg
- Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in den Brandenburg Branchenkompetenzfeldern
- Studien zur beruflichen Weiterbildung
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