Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

Aktuelle Qualifizierungsbedarfe am Arbeitsmarkt

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Quelle: Pixabay

Eine Qualifizierung ist für Umorientierungswillige oder Arbeitssuchende vor allem dann sinnvoll, wenn nach deren Absolvierung auch gute Aussichten auf einen Arbeitsplatz bestehen. Hierzu ist es unerlässlich, den Bedarf am Arbeitsmarkt zu kennen. Neben der individuellen Recherche in Stellenbörsen stehen den Brandenburger Weiterbildungswilligen verschiedene Instrumente zur Verfügung.

So ermöglichen Ihnen beispielsweise der Fachkräftemonitor Brandenburg und das Fachkräfteinformationssystem der Wirtschaftsförderung Brandenburg die Bewertung der Situation am Arbeitsmarkt. Ebenso zeigt die halbjährlich erscheinende Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit regionale Bedarfe des Arbeitsmarktes auf. Einen Einblick in den Arbeitsmarkt bietet auch das IAB-Arbeitsmarktbarometer vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.

Fachkräftemonitor Brandenburg

Wie wird der Arbeitsmarkt im Jahr 2025 in Süd-Brandenburg aussehen? Wie viele Ingenieure werden im Arbeitsagenturbezirk Uckermark-Barnim im Jahr 2030 zur Verfügung stehen? Wie sieht es in Nordwest-Brandenburg in zehn Jahren mit Mechatronikern aus? Der "Fachkräftemonitor Brandenburg" zeigt die regionale Entwicklung von Fachkräfteangebot und -nachfrage und ist ein gemeinsames Angebot der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB) sowie der Industrie- und Handelskammern des Landes Brandenburg.

Fachkräfteinformationssystem

Das Fachkräfteinformationssystem ist eine Internetinformationsplattform der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB), welche detailliertes Zahlenmaterial zum Arbeitsmarkt im Land Brandenburg enthält. In der Rubrik „Gefragte Berufe“ finden Sie eine Unterteilung in den Arbeitsmarkt für Berufsausbildungen, den Arbeitsmarkt mit beruflichen Zusatzqualifikationen sowie den Arbeitsmarkt für Akademiker/innen. Innerhalb dieser Zielgruppen sind dann Listen der gefragten Berufe zu finden.

Aktuelle Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit

Alle sechs Monate wird eine Fachkräfteengpassanalyse von der Bundesagentur für Arbeit durchgeführt. Dabei bildet sie die Basis für die Anfertigung der „Positivliste“ gem. § 6 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Beschäftigungsverordnung, die Fachkräften die Zuwanderung nach Deutschland erleichtern soll. Auf den ersten Seiten der Fachkräfteengpassanalyse findet sich eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse.

Im Übrigen hält die Bundesagentur für Arbeit eine Vielzahl an Informationen aus umfangreichen Statistiken bereit.

IAB-Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Grundlage für das IAB-Arbeitsmarktbarometer bildet eine monatliche Befragung der regionalen Arbeitsagenturen zu Prognosen über die Arbeitsmarktentwicklung in den kommenden drei Monaten. Wichtig zu wissen ist es, dass der Wert saisonbereinigt ist, also jahreszeitliche Schwankungen herausgerechnet wurden.

Der Wert des IAB-Arbeitsmarktbarometers kann sich zwischen 90 (stark steigend) und 110 (stark sinkend) bewegen. Den aktuellen Wert finden Sie hier:

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