Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

Berufliche Qualifizierungsmaßnahmen im Justizvollzug

Ziel der Förderung ist es, die Arbeitsmarkt- und Integrationschancen für erwachsene Inhaftierte nach deren Entlassung zu verbessern. Dies soll durch eine an leistungsdifferenzierte und zielgruppenspezifische Besonderheiten angepasste hochwertige berufliche Aus- und Weiterbildung erreicht werden.

Wer wird gefördert?

Juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts sowie Träger von Bildungsmaßnahmen in Form von rechtsfähigen Personengesellschaften.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Maßnahmen der beruflichen Aus- und Weiterbildung für Inhaftierte mit oder ohne berufliche Qualifikation. Hierzu zählen auf Basis eines individuellen Bildungsplans durchzuführende modulare Qualifizierungsangebote, die zu beruflichen Vollabschlüssen, zu beruflichen Teilqualifikationen bzw. zum Abschluss zertifizierter Ausbildungsmodule führen.

Für die Bildungsplanung werden vorhandene berufliche Kenntnisse und Fähigkeiten sowie bisherige Berufserfahrung der Teilnehmenden berücksichtigt. Ausbilder/innen, Sozialpädagog/innen und Stützlehrer/innen arbeiten in allen Maßnahmen eng zusammen.

Die Förderung erfolgt für Maßnahmen in den Justizvollzugsanstalten Brandenburg a. d. H., Luckau-Duben sowie Neuruppin-Wulkow in Form eines Zuschusses zu den direkten und indirekten Ausgaben zur Projektdurchführung. Die Höhe der Zuwendung beträgt bis zu 5,50 Euro je Teilnehmerstunde, in begründeten Ausnahmefällen maximal 6 Euro.

Es können maximal 90 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert werden. Eine Kofinanzierung von mindestens 10 % ist durch die Ausbildungsbeihilfe zu leisten.

Fördergeber und Mittelherkunft

Land Brandenburg, Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz (MdJEV) aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes

Weitere Informationen und Quellenangabe

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