Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG)

Ziel der Förderung ist es, Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine ihren Interessen und Fähigkeiten entsprechende Ausbildung bzw. ein Studium zu ermöglichen und gleichzeitig ihren Lebensunterhalt zu finanzieren - unabhängig von ihrer sozialen und wirtschaftlichen Situation.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Personen:

  • mit deutscher Staatsangehörigkeit oder einem in § 8 BAföG aufgeführten aufenthaltsrechtlichen Status,
  • die eine förderfähige Ausbildung/ ein förderfähiges Studium absolvieren.

Auszubildende bzw. Studierende können grundsätzlich nur gefördert werden, wenn sie die Ausbildung bzw. das Studium, für die/das sie eine Förderung beantragen, vor Vollendung des 30. Lebensjahres - bzw. bei Masterstudiengängen vor Vollendung des 35. Lebensjahres - beginnen. Nur in bestimmten Fällen gelten Ausnahmeregelungen für die Altersgrenze.

Was wird gefördert?

BAföG kann für Erstausbildungen an allgemein- und berufsbildenden Schulen, Hochschulen und Akademien sowie Kollegs beantragt werden – auch bei Aufenthalten im Ausland. Die Förderung einer Zweitausbildung ist nur in Ausnahmefällen möglich.

Wie viel BAföG man bekommt, hängt von der jeweiligen Ausbildung, den persönlichen Lebensumständen und den finanziellen Möglichkeiten der Antragstellenden und ihrer Familie ab. Die Förderung erfolgt in Form von Zuschüssen und/oder Darlehen.

Von der Förderung ausgeschlossen sind: Teilzeitausbildungen, sowie Teilzeit- und berufsbegleitende Studiengänge.

Fördergeber und Mittelherkunft

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aus Mitteln des Bundes

Weitere Informationen und Quellenangabe

BAföG-Novelle beschlossen 
Der Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung hat am 22. Juni 2022 in seiner Sitzung eine Novelle des BAföG beschlossen. Unter anderem sollen die Bedarfssätze um 5,75 Prozent steigen, auch die Freibeträge werden um 20,75 % angehoben. Außerdem soll die Altersgrenze für BAföG-Empfängerinnen und Empfänger in Zukunft auf 45 Jahre angehoben werden. Das Gesetz sieht außerdem vor, dass die Beantragung zukünftig auch digital erfolgen kann. Die neue Regelungen sollen mit Beginn des Wintersemesters bzw. zum Schuljahresbeginn 2022 in Kraft treten.

Trotz sorgfältiger Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte. Verbindliche Informationen erhalten Sie in der Regel bei der zuständigen Einrichtung bzw. beim zuständigen Beratungsangebot.

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