Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

Erasmus+ Berufsbildung

Ziel der Förderung ist die Unterstützung des Erwerbs internationaler Berufskompetenzen von Teilnehmenden beruflicher Aus- und Weiterbildungsgänge und des Bildungspersonals im Bereich der Berufsbildung. Ebenso wird die transnationale Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Organisationen gefördert, um den gegenseitigen Erfahrungsaustausch und innovative Entwicklungen voranzubringen.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind alle öffentlichen und privaten Einrichtungen, die einen juristischen Status haben und im weitesten Sinn in der beruflichen Bildung tätig sind. Dies können z. B. Unternehmen, Berufsbildungseinrichtungen, Kammern, Sozialpartner, Institutionen des Bundes, der Länder oder Gemeinden, Forschungseinrichtungen und Nichtregierungsorganisationen sein.

Was wird gefördert?

Leitaktion 1: Lernmobilität

Gefördert werden organisierte Lernaufenthalte im europäischen Ausland in Form von beruflichen Praktika, Ausbildungsabschnitten und Weiterbildungsmaßnahmen.

Zielgruppe der Mobilitätsförderung sind Lernende in nicht-tertiären beruflichen Aus- und Weiterbildungsgängen und Bildungspersonal im Bereich der beruflichen Bildung.

Lernende sind bspw. Auszubildende, Berufsschüler/innen, Berufsfachschüler/innen, Fachoberschüler/innen, Personen in der Berufsausbildungsvorbereitung, dual Studierende mit eingetragenem Ausbildungsverhältnis, Umschüler/innen, Personen in formal geordneten Weiterbildungsgängen nach Landes- oder Bundesrecht (z. B. zum/zur Meister/in, Staatlich Geprüften Techniker/in) sowie Absolventinnen und Absolventen genannter Bildungsgänge bis zu einem Jahr nach Abschluss.

Zum Bildungspersonal gehören bspw. Ausbilder/innen, Lehrkräfte, Berufsberater/innen, Leiter/innen von Ausbildungseinrichtungen sowie Personen, die für die Ausbildungsplanung, Personalentwicklung und die berufliche Orientierung zuständig sind.

Leitaktion 2: Zusammenarbeit zwischen Organisationen und Einrichtungen

Gefördert werden insbesondere Partnerschaften für eine Zusammenarbeit. Dabei handelt es sich um länderübergreifende Projekte von Einrichtungen, die in der Berufsbildung aktiv sind und es den teilnehmenden Organisationen ermöglichen, Erfahrungen in der internationalen Zusammenarbeit zu sammeln und Kapazitäten zu stärken. Damit unterstützen die Partnerschaften den Aufbau und die Festigung von transnationalen Netzwerken. Die Zusammenarbeit kann je nach Projektziel, beteiligten Organisationen und Reichweite in einer der beiden nachfolgend genannten Projektformen erfolgen:

Kooperationspartnerschaften

  • Zusammenarbeit von mindestens drei Einrichtungen aus drei Programmländern
  • Projektförderung zwischen 100.000 und 400.000 Euro in Abhängigkeit vom Ziel und der Dauer des Projektes sowie vom Umfang der geplanten Aktivitäten

Kleinere Partnerschaften

  • Zusammenarbeit von mindestens zwei Einrichtungen aus zwei Programmländern
  • Projektförderung erfolgt als Pauschale: In Abhängigkeit von den Zielen, geplanten Projektaktivitäten und erwarteten Ergebnissen wählen die Antragstellenden zwischen zwei feststehenden Förderbeträgen aus (30.000 oder 60.000 Euro)

Fördergeber und Mittelherkunft

Europäische Kommission aus Mitteln der Europäischen Union

Weitere Informationen und Quellenangabe

Trotz sorgfältiger Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte. Verbindliche Informationen erhalten Sie in der Regel bei der zuständigen Einrichtung bzw. beim zuständigen Beratungsangebot.

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