Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

Erasmus+ Hochschulbildung

Ziel der Förderung ist es, die Modernisierung, Internationalisierung und qualitative Verbesserung des Hochschulbereichs in Europa weiter voranzutreiben und die internationalen Kompetenzen, die persönliche Entwicklung und die Beschäftigungsfähigkeit der Studierenden zu stärken sowie die Attraktivität der EU als Studien- und Wissenschaftsstandort zu steigern. Durch das Programm sollen außerdem die Ziele der europäischen Bildungsagenden unterstützt und zur nachhaltigen Entwicklung der Hochschulbildung in Drittländern beigetragen werden.

Wer wird gefördert?

Erasmus+ im Hochschulbereich fördert Studierende, Hochschulen, Hochschulpersonal und Partner aus dem nicht-akademischen Bereich. Darüber hinaus wird die Zusammenarbeit mit Schulen, Betrieben, Einrichtungen der Erwachsenenbildung und Jugendverbänden unterstützt. Mobilitätsmaßnahmen können von einzelnen Hochschulen oder von Mobilitätskonsortien beantragt werden.

Was wird gefördert?

Leitaktion 1: Mobilität von Einzelpersonen

Gefördert werden können Studienaufenthalte an Partnerhochschulen im europäischen Ausland und Praktika bei Unternehmen oder Organisationen im europäischen Ausland von bis zu zwölf Monaten. Studierende, die ihr gesamtes Masterstudium im europäischen Ausland absolvieren wollen, können dies ab 2015 mit einem zinsgünstigen Bankdarlehen tun. Für das Hochschulpersonal können Gastdozenturen an europäischen Partnerhochschulen, Aufenthalte ausländischen Unternehmenspersonals an deutschen Hochschulen sowie Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen an europäischen Hochschulen und Unternehmen gefördert werden.

Seit 2015 wird neben der Mobilität von Einzelpersonen innerhalb Europas ("mit Programmländern") auch die Mobilität außerhalb Europas ("mit Partnerländern") gefördert.

Leitaktion 2: Partnerschaften und Kooperationsprojekte

Gefördert werden die Internationalisierung von europäischen Hochschulen im Rahmen von strategischen Partnerschaften und Wissensallianzen sowie die Netzwerkbildung und gemeinsame Projekte zum Kapazitätsaufbau in europäischen Nachbarschaftsregionen und weltweit internationalen Partnerschaften. Die multilateralen europäischen Partnerschaften sind zwischen Hochschulen und Partnern aus dem nicht-akademischen Bereich möglich und tragen zur weiteren Internationalisierung und Öffnung der Hochschulen bei.

Leitaktion 3: Unterstützung politischer Reformprozesse

Unterstützt werden bildungspolitische Reformprozesse in Europa und über die Grenzen Europas hinaus. Für den Hochschulbereich lassen sich drei übergeordnete Förderziele ableiten: die Unterstützung des Bologna-Prozesses, die Initiierung von bildungsbereichsübergreifenden Kooperationen sowie der Politikdialog mit Drittländern, Stakeholdern und internationalen Organisationen.

Fördergeber und Mittelherkunft

Europäische Kommission aus Mitteln der Europäischen Union

Weitere Informationen und Quellenangabe

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