Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

Förderprogramm zur Stärkung der landärztlichen Versorgung Brandenburgs (Landärztinnen/Landärzte-Richtlinie)

Ziel der Förderung ist es, Medizinstudierende frühzeitig für die Aufnahme einer späteren ärztlichen Tätigkeit in den ländlichen Regionen Brandenburgs zu gewinnen und damit eine qualitativ hochwertige und wohnortnahe ärztliche Versorgung für die Bevölkerung in allen Regionen Brandenburgs zu sichern.

Wer wird gefördert?

  • Studierende der Humanmedizin, die an einer Hochschule in Deutschland immatrikuliert sind. Dafür verpflichten Sie sich zu einer mindestens 5-jährigen ärztlichen Tätigkeit in ländlichen Regionen* nach Abschluss der Facharztweiterbildung in den Fachrichtungen Allgemeinmedizin, Kinder- und Jugendmedizin, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Augenheilkunde, Haut- und Geschlechtskrankheiten, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Psychiatrie und Psychotherapie, Neurologie, Nervenheilkunde, Kinder- und Jugendpsychiatrie und  -psychotherapie in der ambulanten oder stationären Versorgung oder im Öffentlichen Gesundheitsdienst. Vorrangig ist eine geplante Tätigkeit in der ambulanten Versorgung.
  • Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte mit Weiterbildungsbefugnis und Praxissitz in ländlichen Regionen des Landes Brandenburg*, die eine Ärztin oder einen Arzt zum Zweck der Facharztweiterbildung beschäftigten. Die Ärztin oder der Arzt in Weiterbildung muss erklären, nach Beendigung der Weiterbildungszeit in einer ländlichen Region des Landes Brandenburg* ärztlich tätig zu werden. Für diese Zuwendung können sich niedergelassene Ärztinnen und Ärzte folgender Facharztgruppen bewerben: Kinder- und Jugendmedizin, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Augenheilkunde, Haut- und Geschlechtskrankheiten, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Psychiatrie und Psychotherapie, Neurologie, Nervenheilkunde sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie.

* Ländliche Regionen sind vorrangig die Mittelzentren und die dazugehörigen Gemeinden in den Mittelbereichen im weiteren Metropolenraum, siehe Karte.

Was wird gefördert?

  • Ein monatliches Stipendium für Medizinstudierende in Höhe von 1.000 Euro, längstens für die Regelstudienzeit von 75 Monaten.
  • Ein monatliches Co-Stipendium für Medizinstudierende, die bereits ein Stipendium durch eine Kommune oder einen Krankenhausträger erhalten haben, in Höhe von bis zu 500 Euro, längstens für die Regelstudienzeit von 75 Monaten.
  • Weiterbildende Vertragsärzte erhalten für die Beschäftigung von Ärzten in Weiterbildung eine Zuwendung von monatlich bis zu 5.760 Euro für das Arbeitgeber-Bruttogehalt längstens für die gemäß Weiterbildungsordnung vorgesehene Weiterbildungszeit von 60 Monaten. Bei einer Beschäftigung in Teilzeit reduziert sich der Betrag entsprechend. Der Antrag muss spätestens sechs Wochen vor Beginn der zu fördernden Weiterbildung gestellt werden.

Anträge auf Förderung im Rahmen eines Stipendiums oder Co-Stipendiums können zweimal jährlich, beginnend ab Oktober 2019 und endend im April 2021, schriftlich bei der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) gestellt werden. Bewerbungsschluss für einen Förderbeginn zum 1. April ist der 15. Februar beziehungsweise der 15. August für einen Förderbeginn zum 1. Oktober eines Kalenderjahres. Die Anträge stehen im Internet als Download zur Verfügung.

Fördergeber und Mittelherkunft

Land Brandenburg, Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) aus Mitteln des Landes

Weitere Informationen und Quellenangabe

Trotz sorgfältiger Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte. Verbindliche Informationen erhalten Sie in der Regel bei der zuständigen Einrichtung bzw. beim zuständigen Beratungsangebot.

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