Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

Förderung unternehmerischen Know-hows

Ziel der Förderung ist es, die Erfolgsaussichten, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit sowie die Beschäftigungs- und Anpassungsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu erhöhen oder wiederherzustellen sowie Arbeitsplätze zu sichern.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Angehörige der Freien Berufe gemäß KMU-Definition der Europäischen Union mit Sitz und Geschäftsbetrieb oder einer Zweigniederlassung in der Bundesrepublik Deutschland.

Gefördert werden KMU je nach Unternehmensalter oder -situation in drei Modulen:

  • junge neu gegründete Unternehmen innerhalb der ersten zwei Jahre nach Gründung (Jungunternehmen),
  • bereits länger am Markt bestehende Unternehmen ab dem dritten Jahr nach Gründung (Bestandsunternehmen) sowie
  • Unternehmen in Schwierigkeiten.

Was wird gefördert?

Jungunternehmen und Bestandsunternehmen werden im Rahmen allgemeiner Beratungen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung sowie durch spezielle Beratungen gefördert. Spezielle Beratungsschwerpunkte können z. B. die Unternehmensführung für Frauen und Migrant/innen, die Gestaltung der Arbeit für Mitarbeiter/innen mit Behinderung oder die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sein.

Unternehmen in Schwierigkeiten werden im Rahmen einer Unternehmenssicherungsberatung zur Wiederherstellung der wirtschaftlichen Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit sowie einer weiteren Folgeberatung zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung unterstützt.

Eine Förderung erfolgt für konzeptionelle Beratungen. Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten müssen vor Antragstellung ein kostenloses Gespräch mit einem regionalen Ansprechpartner führen. Bestandsunternehmen ist ein solches Gespräch freigestellt. Es werden nur Einzelberatungen gefördert, nicht jedoch Seminare, Workshops oder Gruppenveranstaltungen.

Die Höhe der Förderung richtet sich nach den in Rechnung gestellten Beratungskosten und dem Standort der beratenen Betriebsstätte. Die Förderung beträgt für Jungunternehmen und Bestandsunternehmen in den neuen Bundesländern (ohne Berlin und ohne Region Leipzig) 80 %, für Region Lüneburg 60 % und in den alten Bundesländern 50 %. Für Unternehmen in Schwierigkeiten beträgt die Förderung bundesweit 90 % der förderfähigen Ausgaben. Die maximal förderfähigen Beratungskosten betragen für Jungunternehmen 4.000 Euro und für Bestandsunternehmen sowie Unternehmen in Schwierigkeiten 3.000 Euro. Je Antragsteller können mehrere thematisch voneinander getrennte Beratungen gefördert werden.

Fördergeber und Mittelherkunft

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Bundes

Weitere Informationen und Quellenangabe

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