Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

Förderung von Hebammen (Hebammenförderrichtlinie)

Ziel der Förderung ist die Sicherstellung einer flächendeckenden Hebammenversorgung im Land Brandenburg. Durch die Unterstützung von Hebammen in ihrer Berufsausübung sollen mehr Hebammen gewonnen und die Attraktivität dieses Berufs erhöht werden.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Hebammen, die im Land Brandenburg ihre Tätigkeit ausüben oder die eine Praxis oder ein Geburtshaus gründen oder sich im Land Brandenburg niederlassen.

Was wird gefördert?

Die Förderung umfasst drei Förderinstrumente:

1. Externatsförderung:

Gefördert wird die Begleitung von Auszubildenden im Rahmen der praktischen Ausbildung (Hebammenexternat) mit einer Mindestdauer von zwei bis höchstens zwölf Wochen je begleitetem Auszubildenden. Der Zuschuss beträgt für einen absolvierten Ausbildungstag pauschal 20 Euro, insgesamt höchstens 1.200 Euro.

2. Förderung bei Praxisgründung/-erweiterung:

Gefördert wird die Neu- oder Wiederaufnahme einer freiberuflichen Hebammentätigkeit für kassenfinanzierte Regelleistungen der Hebammenhilfe, die erstmalige Gründung einer Hebammenpraxis, einer Filiale oder eines Geburtshauses oder die erstmalige Erweiterung des spezifischen Leistungsspektrums zur Ausübung einer freiberuflichen Tätigkeit als niedergelassene Hebamme für kassenfinanzierte Regelleistungen der Hebammenhilfe. Bezuschusst werden pauschal 7.500 Euro, bei der Gründung oder Erweiterung hebammengeführter Geburtshäuser bis zu 15.000 Euro.

3. Fortbildungsförderung:

Gefördert wird die Absolvierung beruflicher Fortbildungen mit bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben pro Antrag, jedoch mit maximal 500 EUR pro Antragstellerin/Antragsteller pro Jahr.

Anträge auf eine entsprechende Förderung von Maßnahmen, die ab dem 1. August 2020 begonnen haben, können bis zum 1. Dezember 2020 beim Landesamt für Soziales und Versorgung (LASV) gestellt werden.

Fördergeber und Mittelherkunft

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) aus Mitteln des Landes

Weitere Informationen und Quellenangabe

Trotz sorgfältiger Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte. Verbindliche Informationen erhalten Sie in der Regel bei der zuständigen Einrichtung bzw. beim zuständigen Beratungsangebot.

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