Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

Förderung der beruflichen Weiterbildung im Land Brandenburg: Innovative, modellhafte Weiterbildungskonzepte

Ziel der Förderung ist die Entwicklung innovativer, modellhafter Weiterbildungskonzepte im Hinblick auf aktuelle Bedarfe im Umfeld der beruflichen Weiterbildung und der Fachkräftesicherung.

Wer wird gefördert?

Eine Förderung können folgende Zuwendungsempfänger erhalten:

  • Unternehmen, die in Brandenburg eine Betriebsstätte im Sinne von § 12 Abgabenordnung unterhalten,
  • rechtsfähige Vereine sowie Dachverbände mit Vereinssitz oder einer Außenstelle im Land Brandenburg,
  • freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe mit Sitz oder Außenstelle im Land Brandenburg sowie
  • außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Sitz oder einer Außenstelle in Brandenburg.
  • Zuwendungsempfänger kann auch ein mit der Beantragung, Organisation und Durchführung der Maßnahme beauftragter Dritter sein, der nicht im Land Brandenburg ansässig sein muss.

Öffentliche Träger der Kinder- und Jugendhilfe sowie Fortbildungseinrichtungen des Bundes und der Bundesländer können keine Zuwendungsempfänger sein.

An den jeweiligen Maßnahmen müssen neben dem Zuwendungsempfänger mindestens zwei Kooperationspartner mitwirken, bei einem beauftragten Dritten mindestens drei Kooperationspartner. Kooperationspartner können die genannten Zuwendungsempfänger sein. Fortbildungseinrichtungen des Bundes und der Bundesländer sowie öffentliche Träger der Kinder- und Jugendhilfe im Land Brandenburg können ebenfalls Kooperationspartner sein - ihre Ausgaben sind jedoch nicht förderfähig.

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Entwicklung innovativer modellhafter Weiterbildungskonzepte. Es werden zweimal im Jahr thematische Aufrufe zur Antragseinreichung (Call for Proposals) erfolgen. Die Erprobung von Weiterbildungskonzepten ist nicht Gegenstand der Förderung.

Förderfähig sind Personal- und Sachausgaben. Es ist eine Förderung von bis zu 90 % der förderfähigen Gesamtausgaben mit bis zu 80.000 Euro pro Jahr und Vorhaben möglich. In begründeten Ausnahmefällen ist eine Abweichung zulässig. Die Mindestdauer der Maßnahmen beträgt ein halbes Jahr, die Mindestförderhöhe beträgt 30.000 Euro. Der Eigenanteil von mindestens 10 % kann gemeinsam von den an der Maßnahme Beteiligten oder Dritten erbracht werden.

Eine Antragstellung bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) ist entsprechend der Aufrufe an bis zu zwei Stichtagen pro Kalenderjahr möglich. Die Bekanntmachung der Aufrufe und Stichtage erfolgt über das Internetportal der ILB.

Fördergeber und Mittelherkunft

Land Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF) aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF)

Weitere Informationen und Quellenangabe

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