Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

Integrationsbegleitung für Langzeitarbeitslose und Familienbedarfsgemeinschaften

Ziel der Förderung ist es, die Langzeitarbeitslosigkeit zu reduzieren und damit einen Beitrag zur Bekämpfung von Armut in Brandenburg zu leisten. Hierzu sollen die Beschäftigungsfähigkeit sowie die soziale Situation der Teilnehmenden verbessert werden. Dabei soll auch die Situation von in Familienbedarfsgemeinschaften lebenden Kindern verbessert werden.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind juristische Personen des privaten und des öffentlichen Rechts sowie rechtsfähige Personengesellschaften.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Projekte in den Landkreisen und kreisfreien Städten des Landes Brandenburg, die darauf ausgerichtet sind, die Projektteilnehmer/innen schrittweise an Arbeit heranzuführen, in Erwerbstätigkeit oder Bildung zu integrieren und die soziale Teilhabe und das Zusammenleben in den teilnehmenden Familien zu stärken.

Projektteilnehmende sind Langzeitarbeitslose, die als arbeitsmarktfern gelten und dem Rechtskreis des Sozialgesetzbuches Zweites Buch (SGB II) zugeordnet werden können und Personen aus Paar-Bedarfsgemeinschaften oder Alleinerziehenden-Bedarfsgemeinschaften mit mindestens einem unterhaltsberechtigten Kind unter 18 Jahren, in denen kein Angehöriger der Bedarfsgemeinschaft einer Erwerbstätigkeit nachgeht.

Gefördert wird die Kombination einer intensiven Einzelbetreuung durch Integrationsbegleiter/innen (sozialpädagogische Begleitung) mit bedarfsorientierten Unterstützungsmodulen. Die Unterstützungsmodule sollen zur Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit der Teilnehmenden beitragen und auf eine Integration in Erwerbstätigkeit vorbereiten und/oder die soziale Situation der Teilnehmenden verbessern oder das Zusammenleben in den Familienbedarfsgemeinschaften stärken und festigen. Die Begleitung kann auch nach einem erfolgreichen Übergang in Erwerbstätigkeit oder in Bildung als Nachbetreuung weitergeführt werden.

Der Zuschuss aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) kann bis zu 60 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben betragen, maximal jedoch 5.000 Euro pro Teilnehmendem. Die notwendige Kofinanzierung der ESF-Mittel erfolgt aus Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach § 20 SGB II.

Fördergeber und Mittelherkunft

Land Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF) aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes

Weitere Informationen und Quellenangabe

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