Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

Corona-Virus
Fotonachweis: © CDC

Unterstützung für Unternehmen und Freiberufler

Sie bieten im Land Brandenburg berufliche Weiterbildungen an und befinden sich aufgrund der Corona-Krise in wirtschaftlichen Schwierigkeiten? Im Folgenden verweisen wir auf die wichtigsten staatlichen Unterstützungsangebote und Anlaufstellen für eine Beratung.

Soforthilfe Corona Brandenburg

Das Land Brandenburg unterstützt kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und Liquiditätsengpässe geraten sind, mit dem Programm Soforthilfe Corona Brandenburg.

Notleidende Unternehmen bis 100 Erwerbstätige können bis zum 31. Mai 2020 zwischen 9.000 und 60.000 Euro zur Abwendung einer akuten Existenzgefährdung bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) beantragen. Diese Soforthilfen werden nicht als Darlehen, sondern als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) unterstützt die Landesregierung und die ILB bei der Umsetzung des Sonderhilfeprogramms des Landes in der Antragsberatung. Telefonisch erreichen Sie die zentrale Anlaufstelle in der WFBB unter: 0331 - 730 61-222.

Darüber hinaus können sich Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft über 100 Erwerbstätige, die im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in eine akute finanzielle Notsituation oder andere betriebswirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, auch zu anderen aktuellen Fragen an die WFBB wenden. Diese können beispielsweise akute Mitarbeiterbedarfe sein, unterbrochene Lieferketten oder akute technologische Anforderungen für Prozessumstellungen.

Soforthilfe für gemeinnützige Einrichtungen in Brandenburg

Gemeinnützige Träger von Einrichtungen der Bildung, der Kinder- und Jugendhilfe, der Weiterbildung und des Sports können bis zum 31. Juli 2020 eine Soforthilfe des Brandenburger Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) beantragen. Der Rettungsschirm richtet sich an gemeinnützige Einrichtungen, die aufgrund der Corona-Krise in eine existenzbedrohliche Notlage geraten sind. Die Soforthilfe wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt, der den finanziellen Schaden bzw. die voraussichtliche Finanzierungslücke ausgleichen soll.

Antragsberechtigt im Bereich Weiterbildung sind ausschließlich gemeinnützige Weiterbildungseinrichtungen, die nach dem Brandenburgischen Weiterbildungsgesetz (BbgWBG) anerkannt sind. Dazu zählen anerkannte Heimbildungsstätten und Landesorganisationen der Weiterbildung sowie freie Träger anerkannter Einrichtungen.

Hinweis: Die Soforthilfe des MBJS ist nachrangig zu anderen Hilfen. Vor Antragstellung muss alles unternommen werden, um die laufenden Kosten so weit wie möglich zu reduzieren, beispielsweise durch die Beantragung von Kurzarbeit und weiteren Hilfen wie anderen Soforthilfen des Landes oder des Bundes.

Soforthilfe für Bildungseinrichtungen im Umwelt- und Agrarbereich

Noch bis zum 31. Juli 2020 können Träger von Bildungseinrichtungen im waldpädagogischen sowie im Umwelt- und Agrarbereich eine Soforthilfe des Brandenburger Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) beim Landesamt für Umwelt Brandenburg (LfU) beantragen. Antragsberechtigt sind Einrichtungen mit Sitz im Land Brandenburg, die durch die Corona-Krise in eine wirtschaftliche Notlage gelangt sind, die ihre Existenz bedroht. Der Zuschuss soll den finanziellen Schaden bzw. die Finanzierungslücke ausgleichen.

Hinweis: Die Soforthilfe des MLUK ist nachrangig zu anderen Hilfen. Vor Antragstellung muss alles unternommen werden, um die laufenden Kosten so weit wie möglich zu reduzieren, beispielsweise durch die Beantragung von Kurzarbeit und weiteren Hilfen wie anderen Soforthilfen des Landes oder des Bundes.

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