Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

Zukunftszentren (KI) - Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen und Beschäftigten bei der modellhaften und partizipativen Erprobung von neuen Technologien, wie Künstliche Intelligenz, für die betriebliche Praxis

Ziel der Förderung ist es, mit Wissensentwicklung, Wissenstransfer und Netzwerkarbeit die Selbstlern- und Gestaltungskompetenz von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu steigern, um den digitalen Wandel insbesondere im Hinblick auf künstliche Intelligenz (KI) gemeinsam mit den Beschäftigten menschengerecht zu gestalten.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind juristische Personen des privaten oder öffentlichen Rechts. Der Kooperation mit Umsetzungsträgern, die Erfahrungen auf dem Gebiet der partizipativen Personalpolitik sowie Erfahrungen auf dem Gebiet der Anwendung von menschenzentrierten KI-Systemen aufweisen, wird große Bedeutung beigemessen. Zusammenschlüsse zwischen Organisationen aus mehreren Bundesländern zum gemeinsamen Betrieb eines Regionalen Zukunftszentrums sind ausdrücklich erwünscht.

Was wird gefördert?

Im Rahmen des Programms werden zwei Handlungsschwerpunkte gefördert:

Regionale Zukunftszentren

Jedes Regionale Zukunftszentrum umfasst ein Plattformmodul und ein KI-Einführungsmodul.

Das Plattformmodul besteht aus drei Bausteinen:

  • Wissensentwicklung: Analyse regionaler und branchenspezifischer Angebote und Bedarfe sowie „Good Practice“-Beispiele, Entwicklung innovativer Lehr-Lernkonzepte zur Gewinnung von Kompetenzen für den digitalen Wandel
  • Wissenstransfer: Zukunftsberatung hinsichtlich digitaler Technologie, Erprobung innovativer Lehr-Lernkonzepte in Unternehmen
  • Vernetzung und Verstetigung: Systematischer Austausch und Vernetzung mit regionalen Akteuren sowie Unterstützung regionaler Netzwerke

Das KI-Einführungsmodul umfasst:

  • KI-Einstiegs- und Anwendungsberatung von Unternehmen und Information darüber, in welchen Bereichen Beschäftigte in ihren Arbeitsprozessen durch die Einführung und Anwendung von menschenzentrierten KI-Systemen unterstützt werden können und wie die Auswahl bzw. Entwicklung, Einführung und Anwendung dieser KI-Systeme partizipativ bzw. co-kreativ sowie menschenzentriert ausgestaltet werden kann
  • Erprobung von Empfehlungen, Leitlinien und Tools der Fokusgruppe „Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) oder des vom BMAS initiierten Observatoriums KI in Arbeit und Gesellschaft

KI Wissens- und Weiterbildungszentrum

Das KI-Wissens- und Weiterbildungszentrum besteht aus drei Bausteinen:

  • Wissenspool: Aufbau eines überregionalen Wissenspools zu menschenzentrierten KI-Systemen sowie deren an den Bedürfnissen der Beschäftigten ausgerichtete und partizipative bzw. co-kreative Einführung und Anwendung im Betrieb
  • Austausch und Vernetzung: Unterstützung zur Gewährleistung eines systematischen Austauschs und Wissenstransfers – z. B. durch die Organisation von Tagungen und Austauschtreffen – sowie Koordinierung der Schnittstellen zwischen den Bundesländern
  • Information und Sensibilisierung: Entwicklung eines Internetauftritts zur Bewerbung des Angebots der Zukunftszentren, um den relevanten Forschungsstand sowie gewonnene Erkenntnisse aus den Regionen einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen

Im Rahmen der Förderung kann eine nicht rückzahlbare Zuwendung für eine Projektlaufzeit von bis zu 26 Monaten, längstens jedoch bis zum 31. Dezember 2022 gewährt werden. Die maximale Zuschusshöhe für eine Förderung der Handlungsschwerpunkte „Regionales Zukunftszentrum“ und „KI Wissens- und Weiterbildungszentrum“ beträgt jeweils 90 Prozent.

Interessierte Organisationen können sich bis zum 30. September 2020 bewerben.

Fördergeber und Mittelherkunft

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus Mitteln des Bundes

Weitere Informationen und Quellenangabe

Trotz sorgfältiger Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte. Verbindliche Informationen erhalten Sie in der Regel bei der zuständigen Einrichtung bzw. beim zuständigen Beratungsangebot.

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