Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

Zukunftszentren - Unterstützung von KMU, Beschäftigten und Selbstständigen bei der Entwicklung und Umsetzung innovativer Gestaltungsansätze zur Bewältigung der digitalen Transformation

Ziel der Förderung ist die Stärkung der Selbstlern- und Gestaltungskompetenzen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in den ostdeutschen Bundesländern hinsichtlich der Entwicklung und Umsetzung innovativer Gestaltungsansätze zur Bewältigung der digitalen Transformation.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt auf die Trägerschaft eines oder mehrerer Handlungsschwerpunkte sind juristische Personen des privaten oder öffentlichen Rechts, rechtsfähige Personenvereinigungen oder Zusammenschlüsse von Personen, die Ihre Nähe zu KMU oder gemeinsamen Interessenvertretungen Selbstständiger, Beratungserfahrung, Netzwerkzusammenhänge sowie fachliche und administrative Eignung nachweisen können.

Im Wesentlichen richtet sich das Programm an drei Zielgruppen: an KMU, an ihre Beschäftigten und an Selbstständige, insbesondere Solo-Selbstständige. Es zielt darauf ab, die Selbstlern- und Gestaltungskompetenz der drei Zielgruppen in den Transformationsprozessen zu fördern und ihre Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und zu stärken.

Was wird gefördert?

Im Rahmen des Programmes gibt es drei Handlungsschwerpunkte: Regionale Zukunftszentren, das Zentrum digitale Arbeit und das Haus der Selbstständigen.

Handlungsschwerpunkt Regionales Zukunftszentrum

Jedes Regionalzentrum umfasst die drei Module Wissenspool, Beratung und Erprobung innovativer Lehr-Lernkonzepte.

Förderfähig sind:

  • für den Wissenspool: die Analyse regionaler und branchenspezifischer Angebote und Bedarfe, Entwicklung innovativer Lehr-Lernkonzepte für den digitalen Wandel, Regionale Vernetzung, Zusammenarbeit mit dem Zentrum digitale Arbeit und Öffentlichkeitsarbeit
  • für die Beratung: die Entwicklung von Beratungsangeboten, Etablieren einer regionalen Lotsenberatung, Durchführung von vertiefter Beratung und Analyse
  • Ausarbeitung der Lehr-Lernkonzepte und Erprobung

Handlungsschwerpunkt Zentrum digitale Arbeit

Förderfähig sind:

  • für das Modul Think-Tank: systematischer Austausch und Wissenstransfer, Aufbau eines überregionalen Wissenspools zur digitalen und demografischen Transformation (Fokus soziale Innovationen und Qualifizierungs- bzw. Weiterbildungserfordernisse)
  • für den Wissenstransfer: Ausrichtung einer arbeitspolitischen Jahrestagung zum Wandel der Arbeit und des Arbeitsmarktes sowie Konzeptentwicklung eines Internetauftrittes

Handlungsschwerpunkt Haus der Selbstständigen

Förderfähig sind:

  • für das Modul Wissenspool und Wissenstransfer: Koordinierung der Beratungs-, Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Errichtung und Betrieb einer zentralen Anlaufstelle für Gewerkschaften und Verbände zur Vertretung Selbstständiger sowie Konzeption, Entwicklung und Betrieb einer virtuellen Plattform zur Information aller Selbstständigen
  • für das Modul Beratung und Schlichtung: Durchführung von Beratungen, Lotsenfunktion zu branchenübergreifenden Fort- und Weiterbildungsangeboten im Kontext der Digitalisierung, Einrichtung und Betrieb einer zentralen Schlichtungsstelle

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses. Die maximale Zuschusshöhe beträgt in allen drei Handlungsschwerpunkten bis zu 90 % bei mindestens 10 % Eigenanteil der Antragsteller.

Fördergeber und Mittelherkunft

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), des Bundes und der Länder

Weitere Informationen und Quellenangabe

Trotz sorgfältiger Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte. Verbindliche Informationen erhalten Sie in der Regel bei der zuständigen Einrichtung bzw. beim zuständigen Beratungsangebot.

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