Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

Neuigkeiten aus der Aus- und Weiterbildung

Studie „Berufsabschluss durch Weiterbildung - Zur Wirksamkeit beruflicher Nachqualifizierung“ 

Geringqualifizierte haben in Deutschland schlechte berufliche Perspektiven - sie arbeiten nicht nur zu geringeren Löhnen, sondern sind auch häufiger arbeitslos als Menschen mit einem Abschluss wie eine Studie der BertelsmannStiftung zeigt. Die Globalisierung und der technologische Wandel verringern die Erwerbschancen zunehmend. Ein möglicher Ausweg ist die berufliche Nachqualifizierung. Mit ihr können Geringqualifizierte auch nachträglich noch einen Berufsabschluss erwerben und dadurch ihre Arbeitsmarktsituation verbessern. Für die meisten der untersuchten Personengruppen zeigt sich, dass sie durch Teilqualifikationen ähnlich schnell in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung finden wie durch längerfristige Weiterbildungen, (z. B. Umschulungen). Einen Berufsabschluss nachzuholen, zahlt sich somit aus. Die Ergebnisse deuten allerdings darauf hin, dass die Teilqualifikationen für verschiedene Personengruppen sehr unterschiedlich wirken. Die vorliegende Studie geht genau diesen und anderen Fragen nach. Weitere Informationen 

BAföG wird attraktiver, moderner und flexibler 

Immer weniger Menschen haben in den vergangenen Jahren BAföG erhalten. Das Bundeskabinett hat nun die von Ministerin Stark-Watzinger geplante BAföG-Reform beschlossen und damit den Grundstein für wieder mehr Chancengerechtigkeit und Teilhabe an Bildung ermöglicht. Denn die Idee des BAföGs ist, das nicht die finanziellen Möglichkeiten im Elternhaus darüber entscheiden sollen, ob jemand ein Studium oder eine schulische Ausbildung ihrer oder seiner Wahl aufnehmen kann, sondern Talent und Motivation. Unter anderem ist eine Anhebung der Altersgrenze im BAföG von 30 Jahren beim Beginn einer förderungsfähigen Ausbildung zusammen mit der bisher gesonderten Altersgrenze von 35 Jahren für den Beginn eines Masterstudiums auf künftig einheitlich 45 Jahre geplant. Darüber hinaus ist eine signifikante Anhebung der Bedarfssätze, des Kinderbetreuungszuschlags und vor allem des Wohnzuschlags geplant, sodass der Förderungshöchstbetrag von heute 861 Euro auf 931 Euro ansteigen wird. Ebenso soll die digitale Antragstellung und Verwaltungsvereinfachung in erheblichem Maße durch die Abschaffung des Schriftformerfordernisses im BAföG erleichtert werden. Der Gesetzentwurf wird nun im Deutschen Bundestag beraten. Das Gesetz soll im Sommer in Kraft treten. Weitere Informationen

Erklärfilm: Die Forschungs- und Transferinitiative ASCOT+

Das Ziel der Forschungs- und Transferinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ASCOT ist es, digitale Lern- und Messinstrumente für Kompetenzen von Auszubildenden zu entwickeln und in der Praxis zu erproben. Doch wofür steht ASCOT? ASCOT bedeutet „Technology-based Assessment of Skills and Competences in VET“, also technologiebasierte Kompetenzmessung in der beruflichen Bildung. Das „+“ steht für den Transfer der Ergebnisse in die Ausbildungs- und Prüfungspraxis. Ein Erklärfilm fasst kurz zusammen, welche Kompetenzen Auszubildende brauchen, um in ihrem Arbeitsalltag gut klarzukommen oder wie man diese messen und fördern kann. Ebenso gibt er Aufschluss darüber, warum es die Forschungs- und Transferinitiative ASCOT+ gibt, woran die Projekte der BMBF-geförderten Initiative arbeiten und wie die Ausbildungspraxis profitieren kann. Weitere Informationen 


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