Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

Neues aus der Förderlandschaft

Donnerstag, 07. Dezember 2017 | Kategorie: Fördermöglichkeiten, Jugendliche, Europa

Einstiegszeit - Förderung von arbeitslosen und von Arbeitslosigkeit bedrohten jungen Erwachsenen in Brandenburg wird fortgesetzt

Ziel des Förderprogramms „Einstiegszeit“ des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF) des Landes Brandenburg ist die Unterstützung junger Erwachsener bis zum Alter von 30 Jahren beim Übergang von der Ausbildung in den Beruf. Mitte November 2017 gab Arbeitsstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt in Potsdam bekannt, dass das Programm mit einer neuen Förderrichtlinie fortgeführt wird. Insgesamt stehen dafür bis zum Jahr 2021 rund 8 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung.

Die Arbeitssuche wird jungen Frauen und Männern mit abgeschlossener Berufsausbildung oder Studienabschluss erleichtert, indem sie Informationen über Stellenangebote in der Region und Tipps bei der Bewerbung erhalten. Zudem werden sie bei Bedarf mit individuellen Anpassungsqualifizierungen auf die neue Stelle vorbereitet und nach Aufnahme der Beschäftigung noch bis zu sechs Monate intensiv betreut. Ebenso werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Besetzung freier Stellen mit jungen Fachkräften unterstützt und zu flexiblen Arbeitszeit- und Organisationsmodellen beraten.

Die vorherige Förderrichtlinie trat im Dezember 2014 in Kraft und läuft im Februar 2018 aus. In diesem Förderzeitraum wurden über 5.700 Personen beraten und rund 1.900 Qualifizierungsmaßnahmen gefördert. Ungefähr 1.450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms erhielten einen Arbeitsvertrag, darunter 685 junge Frauen. Mehr als 900 Unternehmen wurden mit dem Programm erreicht.

Die neue Förderrichtlinie ist im Online-Portal der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) abrufbar. Potenzielle Projektträger können bis zum 10. Dezember 2017 einen Förderantrag über das ILB-Kundenportal einreichen.

Nähere Informationen zum Förderprogramm finden Sie in unserem Infoportal in der Rubrik „Fördermöglichkeiten“.

Weitere Informationen:

Erasmus+: Aufruf für 2018 veröffentlicht

Am 25. Oktober 2017 veröffentlichte die Europäische Kommission den Aufruf für neue Projekte im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ für das kommende Jahr. 2018 stehen für das Förderprogramm 2,7 Mrd. Euro zur Verfügung. Dies entspricht einer Steigerung des Fördervolumens um acht Prozent im Vergleich zum Jahr 2017. Im zugehörigen Programmleitfaden finden Sie Informationen zu inhaltlichen Schwerpunkten, Rahmenbedingungen und Antragsverfahren.

Für die Leitaktionen gelten folgende Fristen:

  • Leitaktion 1 - Mobilität in der Berufs- und in der Erwachsenenbildung: 1. Februar 2018
  • Leitaktion 2 - Strategische Partnerschaften in der Berufs- und Erwachsenenbildung: 21. März 2018

Seit 2014 sind die Bildungsprogramme der Europäischen Union unter dem Namen Erasmus+ zusammengefasst. Gefördert werden die Lernmobilität im Hochschulbereich und im Schul-, Berufs- und Erwachsenenbildungsbereich sowie Jugendbegegnungen und Freiwilligendienste.

In Deutschland setzen vier Nationale Agenturen das Förderprogramm um: Die Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), die Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich beim Pädagogischen Austauschdienst (PAD), die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) sowie die Nationale Agentur Erasmus+ JUGEND IN AKTION.

Nähere Informationen finden Sie in unserem Infoportal in der Rubrik „Fördermöglichkeiten“. Werfen Sie außerdem einen Blick in das neue Video „Erasmus+: Strategische Partnerschaften in der Berufsbildung“ der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB).

Weitere Informationen:


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