Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

Mutterschutzgesetz reformiert: Änderungen auch für Unternehmen

Mittwoch, 31. Januar 2018 | Kategorie: Frauen

Im Jahr 2017 hat die Bundesregierung das Mutterschutzgesetz (MuSchG) reformiert. Das „Gesetz zur Neuregelung des Mutterschutzrechts“ ist am 1. Januar 2018 in Kraft getreten – erste Änderungen gelten seit dem 30. Mai 2017.

Das neue MuSchG hat den durch das Gesetz geschützten Personenkreises ausgeweitet. So galt es bislang für Frauen, die in einem Arbeitsverhältnis stehen oder Heimarbeit ausführen. Ab 2018 gilt das Schutzniveau unter anderem auch für Schülerinnen, Studentinnen und Praktikantinnen, die ein Kind bekommen.

Zudem novelliert das neue Gesetz die Regelungen zum Verbot der Nacht- beziehungsweise Sonn- und Feiertagsarbeit für werdende Mütter und regelt die Freistellung für Untersuchungen während der Schwangerschaft und zum Stillen.

Neu ist auch, dass jedes Unternehmen grundsätzlich die Bedingungen jedes Arbeitsplatzes beurteilen muss. Diese Beurteilung regelt im Falle einer Schwangerschaft einer Mitarbeiterin die einzuleitenden Schutzmaßnahmen.

Sollten Sie Fragen zum neuen Mutterschutzgesetz haben sowie allgemein zum Mutterschutz, zur Elternzeit und zur Rückkehr an den Arbeitsplatz nach der Elternzeit, berät Sie die Servicestelle Arbeitswelt und Elternzeit sehr gerne unter: 0331-7044 5720.

Weiterführende Informationen über wesentliche Aspekte rund um den Mutterschutz stellt auch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in seiner Broschüre „Leitfaden zum Mutterschutz“ bereit.

Weitere Informationen:


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