Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

Karliczek: BAföG muss an veränderte Bedingungen angepasst werden

Montag, 09. August 2021 | Kategorie: Fördermöglichkeiten, Jugendliche, Ausbildung

Die finanzielle Unterstützung im Rahmen des Bundesausbildungsförderungsgesetztes (BAföG) erreicht viele Menschen nicht mehr, weil die Rahmenbedingungen der Förderung deren Lebenswirklichkeit nicht abbilden. Laut Statistischem Bundesamt gibt es für 2020 zum achten Mal in Folge weniger BAföG-Bezieherinnen und -bezieher - das bedeutet einen Rückgang um 41.000 auf nur noch 639.000.

Dies möchte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) in der neuen Wahlperiode mit einer grundlegenden Neustrukturierung der staatlichen Unterstützung für Schülerinnen und Schüler, Studierende und Auszubildende ändern. So sollen beispielsweise künftig auch Menschen gefördert werden können, die später im Leben noch ein Studium anstreben - auch wenn sie älter als 35 Jahre sind. Ebenso sollen auch Zweitausbildungen finanziell unterstützt werden. Die Förderung müsse den neuen Bildungsbiografien gerecht werden, "die nicht mehr so einheitlich ablaufen wie früher".

Auch während der Corona-Pandemie hat der Bund Studenten nicht nur mit dem BAföG, sondern auch mit einer Überbrückungshilfe zur Seite gestanden. Bis zu 500 Euro konnten monatlich als Zuschuss gezahlt werden, wenn der Nebenjob wegbrach und sie in finanzielle Not gerieten. Dafür hat der Bund 172 Millionen Euro eingesetzt und damit über 100.000 Studenten geholfen. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden.

 

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