Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

Publikation: „Studienausstieg - und dann? Der Übergang in Ausbildung und Beruf aus Sicht von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern“

Dienstag, 16. November 2021 | Kategorie: Fördermöglichkeiten, Studien zur beruflichen Weiterbildung, Jugendliche

Die Anzahl der Studienaussteiger*innen wächst mit den steigenden Studierendenzahlen weiter konstant an. Demgegenüber steht ein regelmäßig konstatierter Fachkräftemangel, der eine gelungene Arbeitsmarktintegration dieser wachsenden Personengruppe aus wirtschafts- und bildungspolitischer Sicht hochgradig relevant macht. Doch bei welchen Unternehmen bewerben sich Studienaussteiger*innen und wie beurteilen dies Personalverantwortliche in Unternehmen? Darüber ist bislang nur wenig bekannt. Demnach ist das Verständnis zu den Chancen und Hemmnissen einer erfolgreichen Arbeitsmarktintegration begrenzt. Hier knüpft der vorliegende Bericht an.

Er basiert auf einer Zufallsstichprobe von über 1.000 Unternehmen, die im Jahr 2018 Stellen im kaufmännischen oder im IT-Bereich ausgeschrieben hatten, für die sich typischerweise (auch) Studienaussteiger*innen interessieren. Dabei handelte es sich einerseits um Ausbildungsstellen, andererseits aber auch um Stellen, die sich primär an beruflich ausgebildete Fachkräfte oder Hochschulabsolvent*innen richteten. Oben genannte Berufsfelder entsprechen Fächergruppen mit hohen Studierendenzahlen und mittleren bis hohen Abbruchquoten.

Der Bericht gliedert sich in zwei Abschnitte und beantwortet folgende übergreifende Fragen: 

I. Wo bewerben sich Studienaussteiger*innen und wie werden diese Bewerbungen von Unternehmen bewertet? 
II. In welchen Unternehmen werden Studienaussteiger*innen bereits beschäftigt und welche Erfahrungen haben Unternehmen mit ihnen gemacht? 

Wussten Sie schon?
Das Projekt „Beratungsnetzwerk Queraufstieg – vernetzt beraten zum Thema Studienabbruch in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen“ bündelt und vernetzt bestehende Aktivitäten im Bereich Studienabbruch. So soll beispielsweise mit einem Webportal die Bekanntheit der verschiedenen Beratungsangebote erhöht werden. Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher erhalten dort allgemeine Informationen zur dualen Berufsausbildung und Hinweise, unter welchen Voraussetzungen Studienleistungen angerechnet werden können. Das Projekt wird seit dem 1. Januar 2021 im Rahmen der Initiative Bildungsketten aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.

 

Weitere Informationen: 


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