Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

Neuigkeiten zur Aus- und Weiterbildung sowie zur Jobwechsel-Bereitschaft von Frauen

Freitag, 10. Juni 2022 | Kategorie: Frauen, Studien zur beruflichen Weiterbildung, Ausbildung

Neues aus der Handwerksforschung
Was beeinflusst die Entscheidung Jugendlicher für einen Ausbildungsberuf oder einen bestimmten Betrieb? Um den Berufswahlentscheidungsprozess insbesondere mit Blick auf die Motive besser zu verstehen, wurden im Rahmen der Studie des Forschungsinstituts für Berufsbildung im Handwerk (FBH) an der Universität zu Köln 435 Auszubildende in 24 Ausbildungsberufen befragt. Die Frage nach den Gründen für eine Ausbildung als Alternative zum Besuch einer berufsbildenden Schule oder einem Studium erklärt sich bei 90 Prozent der Auszubildenden durch den Praxisbezug. Der aktuelle DHI-Newsletter informiert über die FBH-Studie sowie weitere für das Handwerk relevante Themen. Weitere Informationen

Bildungsbeteiligung von Menschen in der zweiten Lebenshälfte
Laut Befund des Deutschen Alterssurveys (DEAS) 2020/21 des Deutschen Zentrums für Altersfragen haben über die Hälfte der erwerbstätigen Menschen im Alter von 46 bis 65 Jahren in den letzten drei Jahren an beruflichen Weiterbildungen teilgenommen. Bei den 46- bis 55-Jährigen ist die Bereitschaft mit über zwei Dritteln besonders ausgeprägt. Die größte Motivation für die Weiterbildungsteilnahme ist die Erweiterung beruflicher Kenntnisse, um zusätzlich Aufgaben übernehmen zu können, gefolgt von der Auffrischung veralteter beruflicher Kenntnisse und dem Erlernen des Umgangs mit neuen Techniken wie bspw. neuen Maschinen oder Programmen. Weitere Informationen

Women@Work 2022: Viele Frauen wollen Ihren Job wechseln
Steigende Belastung und fehlende Aufstiegschancen führen dazu, dass viele Frauen ihren Job wechseln wollen. Zu diesem Ergebnis kommt die Deloitte Studie „Women @ Work“, für die von November 2021 bis Februar 2022 insgesamt 5.000 berufstätige Frauen aus zehn Ländern befragt wurden, 500 davon aus Deutschland. Im vergangenen Jahr ist für 49 Prozent der befragten Frauen in Deutschland das Stresslevel gestiegen; bei 42 Prozent war die Belastung sogar so hoch, dass sie sich ausgebrannt fühlten. Darüber hinaus schätzen 46 Prozent der befragten Frauen in Deutschland ihre Karriereaussichten schlechter ein als im Vorjahr. Demnach wollen weltweit nur zehn Prozent der befragten Frauen, in Deutschland sogar nur acht Prozent, länger als fünf Jahre bei ihrem aktuellen Arbeitgeber bleiben. Weltweit 52 Prozent wollen sogar innerhalb von zwei Jahren ihren Arbeitgeber verlassen. Hierzulande sind es 49 Prozent. Hoffnung machen Unternehmen, die sich besonders für Gleichstellung einsetzen: Rund 90 Prozent der weltweit befragten Frauen, die in solchen Organisationen tätig sind, bezeichnen sich als motiviert und produktiv. Weitere Informationen

Acht Tools für datensichere und digitale Zusammenarbeit (auch) in der Bildungsarbeit
Die wb-web-Redaktion stellt in einer Handlungsanleitung acht verschiedene Tools der Open-Source-Software CryptPad vor. Weitere Informationen 


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