Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

Aktuelles aus den Bereichen Digitalisierung, Ausbildung und zum Lehrkräftemangel

Donnerstag, 09. Februar 2023 | Kategorie: Ausbildung, Digitalisierung

Empfehlungen zum Umgang mit dem akuten Lehrkräftemangel - Stellungnahme der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission der Kultusministerkonferenz
Der Mangel an qualifiziertem Personal prägt mittlerweile in dramatischer Art und Weise fast alle Segmente des Arbeitsmarktes, so auch den Teilarbeitsmarkt Schule. Mit den bisherigen Maßnahmen der Länder zur Lehrkräftegewinnung konnte der wachsende Bedarf, der auch im Zusammenhang mit pädagogischen Programmen wie ganztägiger Bildung und Inklusion sowie spezifischen Fördermaßnahmen entstanden ist, noch nicht kompensiert werden. Die Kultusministerkonferenz prognostiziert, dass bis 2025 rund 25.000 Lehrkräfte fehlen. Die Ständige Wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz (SWK) hat am 27.01.2023 gemeinsam mit der Kultusministerkonferenz (KMK) eine Stellungnahme zum Umgang mit dem akuten Lehrkräftemangel vorgestellt. Die Empfehlungen zielen darauf ab, den Einsatz qualifizierter Lehrkräfte zu verbessern und den Bedarf zu senken. Weitere Informationen

Stadt vs. Land: Regionaltypisches Ausbildungsgeschehen im Vergleich
Mit einer empirischen Auswertung auf Basis der Berufsbildungsstatistik, hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) einen ersten deskriptiven Überblick zum regionaltypischen Geschehen in der dualen Berufsausbildung veröffentlicht. Bestehen in Deutschland strukturelle Unterschiede zwischen Stadt und Land, wenn es um die duale Berufsausbildung geht? Die Publikation ist dieser Frage nachgegangen und hat erstmals das regionaltypische Ausbildungsgeschehen im dualen System - unter Anwendung einer Stadt-Land-Typologie – ausgewertet und folgende Fragestellungen waren dabei zentral: Kommt der dualen Berufsausbildung in den verschiedenen Regionstypen unterschiedliche quantitative Bedeutung zu und haben sich mögliche Unterschiede im Laufe der Zeit verändert? Unterscheiden sich Personenmerkmale der Auszubildenden und Ausbildungsberufsstrukturen zwischen den Regionstypen? Unterscheidet sich der Ausbildungserfolg – speziell das Vertragslösungs- und Prüfungserfolgsgeschehen – nach Regionstyp? Gibt es Hinweise darauf, dass Unterschiede im Ausbildungsgeschehen zwischen Ost- und Westdeutschland auf unterschiedliche regionstypische Zusammensetzungen zurückzuführen sind? Weitere Informationen

Sozio-ethische Aspekte KI-gestützter Bildungstechnologien - Empfehlungen eines Expertinnen und Experten-Workshops (Ein Dossier im Rahmen des Innovationswettbewerbs INVITE)
Das Dossier behandelt die rechtliche, technische sowie ethische Unbedenklichkeit von KI-gestützten Bildungstechnologien. Anhand von Anwendungsfällen wird konkret dargestellt, worauf bei der Entwicklung und Implementierung geachtet werden sollte. Auch werden übergreifende Handlungsempfehlungen beschrieben. Insgesamt soll das Dossier einen praktischen Einstieg bieten, um sozio-ethische Aspekte bei der Entwicklung und Implementierung von KI-gestützten Systemen in der beruflichen Bildung zu berücksichtigen. Weitere Informationen

Die Orientierungsfunktion von Hochschulnamen in Deutschland – Qualitätskriterien, Trends und Trivia
Über 800.000 Menschen beginnen in Deutschland jedes Jahr ein grundständiges oder weiterführendes Studium. Studieninteressierte sind für eine Entscheidung bezüglich des Studienfachs und -ortes auf nachvollziehbare, verständliche Informationen und Transparenz bezüglich der besonderen Profile der Hochschulen angewiesen, wie etwa einer klaren Bezeichnung des Studienangebots oder auch der Hochschulname. Das gemeinnützige Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) untersucht, inwieweit die Hochschulnamen der deutschen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) / Fachhochschulen dazu beitragen, sich zurechtzufinden und die (Aus-)Wahl zu erleichtern. Weitere Informationen

Stille Reserve am Arbeitsmarkt im Jahr 2021 bei gut 3,1 Millionen Menschen
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Grundlage des Mikrozensus und der Arbeitskräfteerhebung mitteilt, wünschten sich 2021 gut 3,1 Millionen (17 Prozent) Nichterwerbspersonen im Alter von 15 bis 74 Jahren eine Arbeit. Diese sogenannte „Stille Reserve“ umfasst arbeitslose Personen, die kurzfristig nicht für den Arbeitsmarkt verfügbar sind oder momentan nicht aktiv nach Arbeit suchen, sich aber eine Anstellung wünschen. Die Personen, die trotz Arbeitswunsch nicht auf dem Arbeitsmarkt aktiv sind, lassen sich in drei Gruppen einteilen: Personen, die kurzfristig keine Arbeit aufnehmen können (Stille Reserve A), Personen, die gerne arbeiten würden, verfügbar wären  aber aktuell keine Arbeit suchen, (Stille Reserve B) und Nichterwerbspersonen, die zwar weder eine Arbeit suchen noch kurzfristig verfügbar sind, aber dennoch einen generellen Arbeitswunsch äußern (Stille Reserve C). Betroffen sind mehr Frauen als Männer, wobei über ein Drittel Betreuungspflichten als Grund angaben. Mehr als 60 Prozent verfügen über ein mittleres oder hohes Qualifikationsniveau. Weitere Informationen

Jetzt Aktion für den Digitaltag 2023 anmelden!
Digitalisierung lebt vom Mitmachen. Der diesjährige Digitaltag findet am 16.06.2023 statt und hat zum Ziel, dass alle in die Lage versetzt werden, sich souverän und sicher, selbstbewusst und selbstbestimmt in der digitalen Welt zu bewegen. Dazu werden in ganz Deutschland Seminare, Workshops, Vorträge, Führungen, Beratungen und vieles mehr rund um die Digitalisierung stattfinden. Alle können mitmachen und eigene Aktionen gestalten: Organisationen, Vereine, Unternehmen, Städte und Kommunen sowie auch Privatpersonen. Jetzt Aktion für den Digitaltag 2023 anmelden! 


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