Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

Neues aus der Förderlandschaft

Freitag, 11. Mai 2018 | Kategorie: Fördermöglichkeiten, Europa, Inklusion, Digitalisierung

Neustart der Brandenburger Förderung „Einstiegszeit“

Ziel des Förderprogramms „Einstiegszeit - Förderung von arbeitslosen und von Arbeitslosigkeit bedrohten jungen Erwachsenen in Brandenburg“ ist es, junge Menschen bis zum Alter von 30 Jahren mit abgeschlossener Ausbildung oder Studium beim anschließenden Berufseinstieg zu unterstützen. Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF) des Landes Brandenburg gab Anfang April 2018 bekannt, dass das Programm im Anschluss an den abgelaufenen Förderzeitraum von April 2015 bis März 2018 nahtlos fortgesetzt wird. Für die Verlängerung bis März 2021 stehen rund acht Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung. Landesweiter Projektträger bleibt die IHK-Projektgesellschaft Ostbrandenburg.

Das Landesprogramm umfasst eine intensive Beratung der jungen Arbeitsuchenden und fördert ihre Arbeitsaufnahme durch passgenaue Qualifizierungen. Mit der Neuauflage der Förderrichtlinie des MASGF wird unter anderem der Zeitraum für die Förderung vorbereitender Maßnahmen zur Unterstützung des Vermittlungserfolges von bisher drei Monaten auf nun bis zu sechs Monate vor Aufnahme der Beschäftigung erweitert. Nach der Vermittlung werden die jungen Erwachsenen während der Einarbeitungsphase nochmals bis zu sechs Monate intensiv betreut.

Seit 2015 wurden insgesamt mehr als 2.300 junge Erwachsene gefördert. Davon wurden drei Viertel in eine Beschäftigung vermittelt. Nähere Informationen zur Förderung finden Sie in unserem Infoportal in der Rubrik „Fördermöglichkeiten“.

Weitere Informationen:

Erasmus+-Ausbildungsinitiative: Praktika bei ausländischen Unternehmen ermöglichen Studierenden die Entwicklung digitaler Kompetenzen

Die neue Ausbildungsinitiative „Digital Opportunity Traineeships“ bietet Studierenden und junge Hochschulabsolvent/innen aller Fachrichtungen die Möglichkeit, grenzüberschreitend ihre digitalen Kompetenzen auszubauen. Durch Praktika bei Unternehmen im Ausland können sie Arbeitserfahrung im digitalen Bereich sammeln. Dies verbessert ihre Beschäftigungsaussichten und hilft Unternehmen gleichzeitig dabei, digital kompetente Bewerber für offene Stellen zu finden. Die Initiative wird durch das EU-Programm Horizont 2020 der Europäischen Kommission mit 10 Millionen Euro finanziert und mithilfe des EU-Programms Erasmus+ umgesetzt. Bis zu 6.000 Studierende und junge Hochschulabsolvent/innen können zwischen 2018 und 2020 an der Initiative teilnehmen.

Seit 2014 sind die Bildungsprogramme der Europäischen Union unter dem Namen Erasmus+ zusammengefasst. Gefördert werden die Lernmobilität im Hochschulbereich und im Schul-, Berufs- und Erwachsenenbildungsbereich sowie Jugendbegegnungen und Freiwilligendienste. Weitere Informationen zur Förderung bietet unser Infoportal unter „Fördermöglichkeiten“.

Weitere Informationen:

Erasmus+-Aufruf zur sozialen Eingliederung und Vermittlung gemeinsamer Werte

Im April 2018 veröffentlichte die Europäische Kommission im Rahmen der Erasmus+ Leitaktion 3 eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen zum Thema „Soziale Eingliederung und gemeinsame Werte: Der Beitrag in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Jugend“. Damit werden länderübergreifende Kooperationsprojekte in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung sowie Jugend unterstützt, die integrative Umgebungen schaffen und gemeinsame Werte fördern. Im Bildungsbereich sollen beispielsweise Lehrkräfte und Leiter/innen von Bildungseinrichtungen beim Umgang mit Vielfalt unterstützt werden. Weiterhin sollen das kritische Denken sowie die Medienkompetenz von Lernenden und pädagogischem Personal gestärkt werden. Die digitale Kompetenz von benachteiligten Gruppen – unter anderem älteren Menschen und Migrant/innen – soll ebenfalls gefördert werden.

Die Erasmus+ Leitaktion 3 „Unterstützung politischer Reformen“ fördert Aktionen zur Entwicklung und Umsetzung innovativer politischer Konzepte, des politischen Dialogs sowie des Wissensaustauschs in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Jugend. Nähere Informationen zum Programm erhalten Sie im Infoportal unter „Fördermöglichkeiten“.

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