Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

Großteil deutscher Unternehmen bildet Beschäftigte betrieblich weiter

Montag, 03. Dezember 2018 | Kategorie: Studien zur beruflichen Weiterbildung, Inklusion, Digitalisierung

Die große Mehrheit der deutschen Betriebe investiert in die Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das zeigen die Ende Oktober 2018 veröffentlichten Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des ifo Instituts unter ca. 1.000 Personalleiter/innen im Auftrag des Personaldienstleisters Randstad. Bei den Fragen zum Weiterbildungsangebot und -bedarf gaben 87 Prozent der Befragten an, dass sie in ihrem Unternehmen betriebliche Weiterbildung anbieten. Aus den Antworten geht hervor, dass größere Betriebe ihre Beschäftigten häufiger weiterbilden als kleinere: Während 83 Prozent der Unternehmen mit bis zu 49 Mitarbeiter/innen betriebliche Weiterbildung anbieten, sind es bei großen Firmen ab 250 Angestellten knapp 100 Prozent.

Laut Angaben der befragten Personalleiterinnen und Personalleiter sollen mithilfe von Weiterbildungen insbesondere neue Fähigkeiten vermittelt und bereits vorhandene vertieft werden. Weitere wichtige Ziele sind die Mitarbeitermotivation und -bindung, die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität, die Erhöhung der Attraktivität der Firma sowie die Vorbereitung auf den digitalen Wandel.

Der Weiterbildungsbedarf ist nach Einschätzung der Befragten bei den langjährigen Mitarbeiter/innen mit 49 Prozent der Nennungen am größten, dicht gefolgt von Berufseinsteiger/innen (42 Prozent). Demgegenüber hätten Quer- und Wiedereinsteiger/innen in den Beruf weniger Bedarf (30 Prozent). Bei höherqualifizierten Beschäftigten und Führungspersonal sehen Personalleiter/innen mit je 36 Prozent einen höheren Fortbildungsbedarf als bei niedrig Qualifizierten (29 Prozent).

Während die Mitarbeiter/innen in 80 Prozent der Unternehmen Zugang zu Offline-Weiterbildungsangeboten haben, sind nur in jedem zweiten Betrieb Online-Lernressourcen verfügbar. Allerdings nehmen 56 Prozent der befragten Personalleiter/innen – vor allem solche in größeren Firmen – eine Verschiebung weg von offline hin zu online wahr, davon acht Prozent sogar eine sehr starke. Bei Betrachtung der Unternehmensgröße wird deutlich, dass momentan insbesondere die kleineren Betriebe zunehmend auf digitale Lernangebote setzen: Im Vergleich der Größenklassen dominieren Online-Angebote am häufigsten in kleinen Firmen bis 49 Beschäftigten oder halten sich mit Offline-Angeboten die Waage. Auf den Webseiten von Randstad steht die Studie zum kostenfreien Download zu Verfügung.

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