Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

Studienmodelle werden in Zukunft flexibler

Aufgrund des digitalen Wandels wird das bisher vorherrschende Modell eines drei- bis fünfjährigen Studiums mit nachfolgender lebenslanger Arbeitstätigkeit zukünftig an Bedeutung verlieren. An dessen Stelle treten flexiblere, oft lebenslange Studienmodelle – jedoch ohne das klassische Lernkonzept vollständig abzulösen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Ende Mai 2019 veröffentlichte Trendanalyse des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) und des Instituts für Hochschulentwicklung (HIS-HE). Die Trendanalyse betrachtet die Hochschullandschaft im Jahr 2030 und bündelt die Einschätzungen von mehr als 100 internationalen Expert/innen.

Dabei gehen die neuen Studienmodelle von einem flexibleren Lernen bei unterschiedlichen Bildungsanbietern und in verschiedenen Lebensphasen aus. Dieses veränderte Studierverhalten habe erhebliche Auswirkungen auf die Steuerung und Finanzierung der Hochschulen. Die Hochschulen müssten die bei anderen Anbietern in vorhergehenden Lerneinheiten erworbenen Kompetenzen anerkennen und in vollwertige Abschlüsse überführen. Aus Sicht der Autor/innen müssen Politik und Hochschulen hierfür die Voraussetzungen schaffen.

Die Studie wurde im Rahmen des Projekts „(A) Higher Education Digital (AHEAD) - Internationales Horizon-Scanning / Trendanalyse zur digitalen Hochschulbildung“ und im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführt. Sie kann auf den Webseiten des Hochschulforums Digitalisierung (HFD) kostenfrei heruntergeladen werden.

Weitere Informationen:


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