Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

Neues aus der Förderlandschaft: Regionale Forschungsverbünde zur Arbeitsgestaltung

Im Rahmen des Programms „REGION.innovativ“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) können regionale Forschungsverbünde nun konkrete Gestaltungsansätze für die Arbeitswelten der Zukunft in strukturschwachen Regionen entwickeln und in den beteiligten Unternehmen erproben. Die Basis für diese Forschungsverbünde bilden bestehende regionale Bündnisse, Netzwerke und Cluster. Ziel ist es, technologische und soziale Innovationen zu ermöglichen und den regionalen Strukturwandel zu unterstützen.

Gefördert werden Verbundvorhaben regionaler Forschungsverbünde in strukturschwachen Regionen unter mehrheitlicher Beteiligung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Die Projekte werden über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren mit einem Zuschuss gefördert. Dabei sollen sich die Verbünde an mindestens einem der beiden folgenden inhaltlichen Schwerpunkte orientieren:

1. Forschung zur Gestaltung von Transformationsprozessen in regionalen Arbeitsnetzwerken (beispielsweise fachlich oder branchenspezifisch):

  • digital unterstützte Ansätze zur Förderung vernetzter und dezentraler Arbeit
  • demografiesensible Instrumente zur Analyse neuer Formen von Arbeit und Wertschöpfung
  • Konzepte zur Implementierung von visionären Modellen der Arbeit als regionale Best-Practice
  • partizipative Verfahren und Instrumente zur Übertragung von Prozesswissen im Rahmen der regionalen Transformation

2. Erforschung neuer Kompetenzarchitekturen für den Wandel im Unternehmen:

  • regionalspezifische Instrumente zur Personal- und Kompetenzentwicklung (z. B. für die betriebliche Qualifizierung aufgrund struktureller Veränderungen)
  • Ansätze zur Förderung der Kreativität für die Transformation im Betrieb (z. B. Lern- und Gestaltungsräume für KMU und Start-ups durch Zusammenarbeit mit anderen Betrieben und Kommunen)

Bis zum 1. April 2020 können sich regionale Bündnisse mit ihrer Projektskizze bewerben. Antragsberechtigt sind Unternehmen, Universitäten, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Kammern, Verbände und weitere Organisationen. Der Projektträger Karlsruhe (PTKA) ist fachlich zuständig für das Programm „REGION.innovativ“ des BMBF. Nähere Informationen zur Förderung und zum Auswahlverfahren finden Sie auf den Webseiten des BMBF.

Weitere Informationen:

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