Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

IAB: Geringqualifizierte bilden sich nach wie vor deutlich seltener weiter

Montag, 01. November 2021 | Kategorie: Studien zur beruflichen Weiterbildung, Frauen, Ältere

Die Analysen des IAB-Forums bauen auf der Teilstudie „Bildung im Erwachsenenalter und lebenslanges Lernen“ des Nationalen Bildungspanels (NEPS) auf. Dabei erhebt die Studie Daten zu Bildungs- und Erwerbsverläufen sowie zur Kompetenzentwicklung von Erwachsenen ab dem 23. Lebensjahr bis zur Rente. Seit 2009 findet eine jährliche Wiederholungsbefragung durch das IAB und das Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) statt. Hintergrund ist, dass Lebenslanges Lernen nicht ausschließlich für den Arbeitsmarkt wichtig ist, sondern auch für die Teilhabe an der Gesellschaft.

Die Analyse der Autorinnen Trahms, Laible und Braunschweig bietet einen Überblick über das Weiterbildungsverhalten von Erwachsenen in Deutschland und bezieht sich auf die Befragungswelle der Jahre 2014 bis 2019 des NEPS. 

  • Frauen, Jüngere und Menschen mit Hochschulabschluss nehmen überproportional häufiger an Weiterbildungskursen teil.
  • Frauen wählen schwerpunktmäßig andere Kursinhalte als Männer – am häufigsten werden Kurse aus dem Bereich „Soziales, Erziehung und Gesundheit“ besucht.
  • Fachliteratur ist die häufigste Art der informellen Weiterbildung – 40 % nutzen diese Form.
  • Personen mit niedrigem Bildungsabschluss nehmen seltener an Weiterbildungen teil.

Fazit: Die Weiterbildungsbeteiligung sowie die Inhalte der gewählten Weiterbildungskurse variieren erheblich je nach Geschlecht, Alter und Bildungsgrad.

 

Weitere Informationen:


Alle Artikel anzeigen aus der Kategorie: Studien zur beruflichen Weiterbildung, Frauen, Ältere.
Add to Netvibes follow us in feedly
39

Personen, die jetzt mit Ihnen
diese Website besuchen.

-