Berufliche Weiterbildung in Brandenburg

unternehmensWert:Mensch - Förderung von Beratungsleistungen zur Gestaltung einer mitarbeiterorientierten und zukunftsgerechten Personalpolitik

Ziel der Förderung ist es, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bei der Entwicklung und Umsetzung einer mitarbeiterorientierten und zukunftsgerechten Personalpolitik konkrete Unterstützung zu bieten. Mithilfe einer professionellen Prozessberatung unter Beteiligung der Beschäftigten soll eine Unternehmenskultur etabliert werden, die zur motivierenden, leistungsförderlichen und alternsgerechten Gestaltung der Arbeits- und Produktionsbedingungen wie auch zur Fachkräftesicherung beiträgt.

Wer wird gefördert?

Unternehmen müssen nachfolgende Kriterien erfüllen:

  • Sitz und Arbeitsstätte in Deutschland
  • Jahresumsatz geringer als 50 Mio. Euro oder Jahresbilanzsumme geringer als 43 Mio. Euro
  • weniger als 250 Beschäftigte *
  • mindestens ein/e sozialversicherungspflichtige/r Beschäftigte/r in Vollzeit
  • mindestens zweijähriges Bestehen des Unternehmens.

*Im Land Brandenburg richtet sich der Programmzweig „unternehmensWert:Mensch“ nur an Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten. Für größere Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitenden gibt es dort vergleichbare Landesprogramme wie die Brandenburger Sozialpartnerrichtlinie. 

Was wird gefördert?

Die Förderung umfasst vier Programmzweige:

„unternehmensWert:Mensch“:Dieser Programmzweig unterstützt Unternehmen dabei, eine zukunftsfähige und mitarbeiterorientierte Personalpolitik zu entwickeln. Hierzu werden Beratungen in vier Handlungsfeldern gefördert: Personalführung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit sowie Wissen & Kompetenz und gemeinsam mit der Unternehmensführung und Beschäftigten maßgeschneiderte Konzepte und Maßnahmen für eine erfolgreiche Personalpolitik erarbeitet.

Die Förderung umfasst eine beteiligungs- und prozessorientierte Beratung – in der Regel vor Ort im Betrieb - von maximal zehn Beratungstagen und max. 1.000 Euro pro Beratungstag. Der Zuschuss zu den Kosten der Prozessberatung beträgt 80 Prozent.

„unternehmensWert:Mensch plus“: Schwerpunkt dieses Programmzweiges ist die Förderung betrieblicher Lern- und Experimentierräume. Im Rahmen einer professionellen Prozessberatung werden Unternehmen fit für die Digitalisierung gemacht. In einem beteiligungsorientierten Lernprozess werden passgenaue Lösungen für die digitale Transformation entwickelt und innovative Arbeitskonzepte erprobt.
Die Förderung umfasst zwölf Beratungstage, die Höhe der Förderung beträgt 80 Prozent. Für den Beratungsprozess sollten ca. fünf bis sechs Monate eingeplant werden.

„Gestärkt durch die Krise“: Im Fokus dieses Programmzweiges steht der Aufbau sowie die Stärkung organisationaler Resilienz. Das heißt, Unternehmen sollen darin unterstützt werden, eine widerstandsfähige und innovationsbereite Unternehmenskultur zu etablieren, um die COVID-19-Pandemie und deren Folgen gut und nachhaltig zu meistern, aber auch auf weitere Krisen besser vorbereitet zu sein.
Die Förderung beträgt 80 Prozent.Es werden maximal fünf Beratungstage gefördert. Dafür kann der Programmzweig bis zu dreimal in Anspruch genommen werden. Ein Beratungszyklus darf nicht länger als drei Monate dauern.

„Women in Tech“: Dieser Programmzweig begleitet Unternehmen der IT- und Tech-Branche dabei, Frauen für die Branche zu gewinnen und sie langfristig im Betrieb zu halten.
Die Förderung beträgt 80 Prozent, umfasst maximal 15 Beratungstage und kann nur einmal genutzt werden. Hierfür stehen maximal neun Monate zur Verfügung.

Interessierte Unternehmen erhalten eine kostenlose Erstberatung in einer der bundesweit verfügbaren Erstberatungsstellen. Dort wird die grundsätzliche Förderfähigkeit geklärt und bei Bedarf ein Beratungsscheck ausgestellt.

Fördergeber und Mittelherkunft

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Bundes

Weitere Informationen und Quellenangabe

Verlängerung der Förderung für zwei Programmteile
Die Förderung für die Programmteile „Gestärkt durch die Krise“ und „Women in Tech“ wurde bis 31.12.2022 verlängert.

Trotz sorgfältiger Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte. Verbindliche Informationen erhalten Sie in der Regel bei der zuständigen Einrichtung bzw. beim zuständigen Beratungsangebot.

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